Fashion Eras I love: 1950s

Die 1950er sind beinahe ein Mythos der Modegeschichte. Nach der stoffsparenden, pragmatischen Mode der 1940er schwelgte Europa und die USA in extravaganten Stoffen und Schnitten. Das letzte Jahrzehnt der Grandezza und dem Schwelgen in Eleganz und Stoffen.

Gleichzeitig sind die 1950er Jahre das Jahrzehnt, in der Mode immer bequemer und lockerer wurde. Insbesondere durch amerikanische Filme und Lebensweise, die sich in Europa etablierte.

Cocktailkleid und Tiki-Party

Obwohl es für Frauen zunehmend akzeptabel wurde, zu bestimmten Anlässen Hosen zu tragen, tendierte die Modestimmung in den fünfziger Jahren insgesamt zu Weiblichkeit und Förmlichkeit. Dies gilt insbesondere für die Abendmode, als das Cocktailkleid in der Öffentlichkeit eingeführt wird. Weniger formell als das bodenlange Abendkleid aber eleganter als Tageskleidung. Diese Kleider, die zu den neuen Cocktailpartys getragen wurden, hatten die Länge eines Tageskleides, waren stilistisch eher an einem Abendkleid orientiert. Populär wurden auch Mottopartys wie etwa die Tikiparty, basierend auf polynesischer, ozeanischer und hawaiianischer Popkultur – Gartenfackeln, bunte Cocktailschirmchen, tropische Blumenmuster und der Mai Tai.

Schwelgen in Haute Couture

Bei der formellen Abendgarderobe blieb das Kleid mit vollem Rock während des gesamten Jahrzehnts die Mode, auch wenn Etuikleider und figurbetonte Kleider populär wurden. Das relativ neue trägerlose Mieder war besonders beliebt.

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Doch obwohl der Look allgegenwärtig war, war er nicht der einzige, der in den fünfziger Jahren an Bedeutung gewann. Tatsächlich entwickelten sich im Laufe der Zeit in der 50er Jahre Mode zwei Strömungen: der volle, schwingende Rock und ein gerader, eleganter Bleistiftrock.

Im Laufe der 50er wurde diese Auswahl vielfältiger. Auch da Couturiers wie Christóbal Balenciaga, Charles James und Hubert de Givenchy andere Silhouetten einführten. Die Mode wurde weniger strukturiert und geradliniger. Chanel und Dior entwarfen Kostüme, die weniger formell waren sondern sich an der Figur von Frauen orientierten. Givenchy führte das Etuikleid ein und Balenciaga Chemise-Kleider, mit der von ihm bevorzugten, schwingenden Silhouette.

Das Kostüm

Es wäre aber auch falsch zu glauben, dass Mode nur rein repräsentativ sein konnte. Die 1950er Jahren brachten nämlich auch eine zunehmende Kultur mit sich, die in den 1920er Jahren bereits begonnen hatte. Frauen wurden in Berufen sichtbar – zum Teil aus Not heraus, da Ehemänner im Krieg geblieben waren, aber auch, weil Berufstätigkeit für Frauen erstrebenswert wurde. Nach wie vor allerdings schieden viele Frauen nach der Heirat aus dem Berufsleben aus.

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Auch wenn in den 1930er und 1940er Jahren Frauen als Arbeitskräfte ebenso beschäftigt waren, wurde in den 50er Jahren das optische Bild dazu geschaffen: Das Kostüm. Ein zweiteiliges Kleidungsstück bestehend aus Rock und Jacke, angelehnt an die klassische Herrenschneiderei und den Uniformen der 1940er. Die Sekretärin, Bürokraft, Verkäuferin, Flugbegleiterin, Lehrerin – das Kostüm war ein perfekte Ergänzung in nahezu jedem, damals für Frauen typischen Beruf.

Sportlich-casual

Während Designer wie Dior, Balenciaga und Charles James wunderschöne Couture-Stücke kreierten, hielt die Begeisterung für Sportbekleidung an. Für Männer und Frauen. James Dean und Elvis Presley avancierten zu Superstars der Jugendlichen.

Die amerikanische Designerin Claire McCardell, die in den 1940er Jahren berühmt wurde, produzierte weiterhin ihre beliebten Wickelkleider. Während die Mode in den 1950er Jahren insgesamt auf Eleganz setzte, wendeten sich junge Frauen sportlichen und weniger formellen Designs wie denen von McCardell zu, wie dem Sommerkleid und dem Badeanzug. Eines der vielleicht dauerhaftesten Bilder der Alltagsmode der fünfziger Jahre ist der Tellerrock. Dieser einfache Bahnenrock wurde mit engen Twinsets, Pullovern oder Blusen kombiniert und obwohl sie viel lässiger waren als die Haute Couture aus Paris, folgten diese Kombinationen der Idee des New Look mit einer definierten Taille und einem vollen Rock. Beliebt wurden zur Mitte der 1950er Jahre auch Capri-Hosen für Frauen – in knie- oder wadenlänge mit seitlichem Schlitz. Populär machte diesen Look Audrey Hepburn,als Gesicht einer jungen, modernen Frau.

Stilvolle Kleidung & Filmstars

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Unabhängig von der Tageszeit war es in diesem Jahrzehnt außerordentlich wichtig, dass eine Frau tadellos gekleidet war. Das bedeutete perfekt gepflegtes Haar, makelloses Make-up und passende Accessoires: Hut Handschuhe und passende Handtasche. Dies wurde durch die glamouröse Modefotografie der Zeit gefördert. Und nicht zuletzt weil Designer zunehmend auch Popstars ihrer Zeit wurden und in Sachen Stil und Mode Tipps gaben. Christian Dior veröffentlichte seinen Stilratgeber ebenso wie die Hollywood-Designerin Edith Head. Schauspielerinnen wie Grace Kelly, Audrey Hepburn und Marilyn Monroe wurden zu Stilikonen der 50er Jahre. Nicht zuletzt weil Hollywood den Wunsch nach Haute Couture bediente und Schauspielerinnen in abgeänderten Entwürfen von Designern zeigte. Zeitschriften, Schallplatten und Sonderartikel bedienten den Wunsch es Stars in Hollywood gleich zu tun.

Fashion Eras I love: 1940s

Mode in den 1940er Jahren. Aus irgendeinem Grund ist sie gerade im Vintage und Retro Bereich sehr beliebt geworden. Insbesondere die Mode der ersten Hälfte der 1940er Jahre. Diese ist überschattet von dem II. Weltkrieg. Daher ist es verwunderlich, denn die originale Fotos der Zeit zeigen Männer und Frauen hauptsächlich in ihren Uniformen und wenn nicht, dann ist klar zu sehen dass Mode durch Rationierung nicht gerade übermäßig raffiniert ist. Mode wurde vor allem in dieser Zeit in Heimarbeit gefertigt. Magazine und Bücher, ebenso Textile Beispiele geben darüber Aufschluss. Nach dem Krieg lanciert Christian Dior 1947 den Stil, der als New Look bezeichnet wurde. Eine sehr feminine Silhouette, mit weiten schwingenden Röcken und enger Taille, während die Kleidung der von Männern und Kindern durch die sportliche Lässigkeit zunehmend amerikanisiert wirkt.

Das Ende der 1930r Jahre ist der Anfang des II. Weltkrieges. Und genau wie der I. Weltkrieg in den 1910er Jahren, Hatte der II. Weltkrieg einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Mode in der ersten Hälfte der 1940er Jahre, und sogar über sein Ende hinaus. Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten hatten bereits etablierte Modeindustrien, die von dem II. Weltkrieg beeinflusst wurden. Nach dem Krieg, wurden diese durch Christian Diors New Look Wiederbelebt.

Anfang der 1940er war Frankreich bereits etabliert als das Zentrum für Damenmode. Allerdings wurde im Juni 1940 Paris von den Deutschen Kräften besetzt und diese Besatzung blieb bis 1944. Obwohl diese zu einer Abwanderung der Pariser Couturiers führt, blieben einige in Paris und gingen weiter ihrem Beruf nach. Aber da Paris von den USA und dem UK abgeschnitten wahr, fand kein genauere Austausch zwischen den drei Ländern statt, so dass diese Designs sich vergleichsweise unterschieden. Die Schnitte waren schwingender und weiter, als zu vergleichsweise geradlinigen Konzepte mit einem glatten Rock die in den USA und dem Vereinigten Königreich vorherrschten.

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Außerhalb Frankreich, wurde die Mode von Rationierung dominiert. Kleidung wurde praktisch und sparsam hergestellt und die „Utility clothing“, die durch die Rationierungspolitik im vereinigten Königreich prägend für die 1940er Jahre, dass mit Coupons erworben werden konnte. James Laver schreibt in Costume and Fashion : A Concise History: “ The look was simple but stylish, with good proportion and line. It incorporated padded shoulders, a nipped-in waist, and hems to just below the knee,” (253). Abs 1943 wurde aber auch die Mode ind en USA oder im Deutschen Reich von ähnlcihen Silouhetten gekenntzeichnet. DIe Anzüge waren eher kastenförmig mit aehnlehnung an Militäruniformen und mit runden Krägen. Tweeds und Karomuster wurden von 1930er Jahren übernommen, egenau wie die hellen Farben und Muster, die die sparsame Mode etwas durchbrachen.

Um die rationierte Mode im Vereinigten Königreich etwas Schmeichelnder erscheinen zu lassen wurde vom britischen Parlament die Incorporated Society of London Fashion Designer (Inc.Soc) eingebunden. Designer wie Norman Hartnell, Hardy Amies und Edward Molyneux entwarfen Kleiderschnitte, die in Heimarbeit gefertigt werden konnten um die Coupons für Lebensmittel zu nutzen. Die Historikerin Jayne Shrimpton schreibt in Fashion in the 1940s„: “The [Utility Clothing] initiative might never have succeeded had the government not taken the inspired decision to involve leading London couturiers in the design of Utility clothing” (31). Obwohl das Erscheinen dieses Kleidungsstils sehr einfach war, sollte es durch die Beiträge von namlhaften Designern aufgewertet werden und England als einen Vertreter der Mode über die Kriegsjahre helfen.

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In den USA wurde nie eine so starke Rationierung von Kleidung in die Wege geleitet wie im Vereinigten Königreich, und die Abwanderung von Deutschen und französischen Designern sorgte für ein erstes Aufblühen der amerikanischen Modeindustrie, die aufgrund mangelnder Entwürfe aus Paris sich begann zu emanzipieren. Insbesondere in der Kauffertigen Mode. Die zwei wichtigsten Designer dieser Zeit waren Norman Norell und CLaire McCardell. Norell entwarf qualitativ Hochwertige Mode, die die Lücke der Pariser Couture füllte und mit der Verwendung von Strass und Pallietten wurden glitzernder Abendkleider entworfen. McCardell hingegen war maßgeblich and er Entwicklung der amerikanischen Alltagsmode beteiligt. Sie entwarf sportliche, bequeme und praktische Kleider aus Denim, Seersucker und Jersey.

1940 entwickelte sie ein „Popover“-Kleid. Ein Wickelkleid, dass ursprünglich auch teil der Rationierungsmode war und schnell eine Grundlage von McCardells Kollektionen wurde. McCardells einfache, bequeme aber fröhliche Mode waren bis in die 1950er Populär. In den USA begannen aber auch die geflohenen Designer ihre Arbeit aufzunehmen und einen Beitrag in der Amerikanischen Mode zu leisten und NEW York und San Francisco bildeten seit den 1930er Jahren die zwei wichtigsten Modezentren des Landes. Mit der Befreiung von Paris begann auch Frankreich wieder einen Platz in der internationalen Mode zu behaupten

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Der Krieg endete mit der Bedingungslosen Kapitulation von Naz-.Deutschland im Mai 1945, aber das Leben ging nicht automatisch in die Normalität über. Obwohl die Nachkriegszeit bereits ab März 1945 in den meisten Fällen angefangen hatte. In Großbritannien wurde Mode bis 1949 weiterhin rationiert und auch danach waren die Handelsketten und Lieferungen gestört was zu Materialknappheit in UK und den USA führte. Dennoch verlor die pragmatische Mode der Kriegsjahre ihren Reiz als im Februar 1947 Dior seine erste Kollektion vorstellt, die von der Modejournalistin Carmel Snow als „The New Look“ bezeichnet wurde.

Offiziell trug die Kollektion den Namen „Corolle“ (Blütenkrone) . Charakteristisch waren die runden Schultern, die enge Taille und der lange, volle Rock. Ikonisch dafür war der „Bar Suit“, eine weiße, taillierte Jacke und einen vollen, plissierten schwarzen Rock. Obwohl als „New Look“ bezeichnet nimmt Dior Rückgriff auf Mode des frühen 20 Jahrhunderts und bediente sich der Techniken der 19. Jahrhunderts. Dennoch erschuf es einen genauen Gegenentwurf zu der sparsamen Mode der 1940er.

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Nach den Jahren der pragmatischen Sparsamkeit und einfachen Linien war der volle Rock Diors sehr verlockend. Magazine und Schnittmuster nahmen relativ Schnell diese Silhouette. Allerdings deutlich Sparsamer als die Entwürfe Diors, die bis zu 10 oder 20 Meter Stoff brauchen konnten. Diese Entwürfe waren allerdings auch durchaus Kontrovers: von Vorwürfen der Verschwendung von Material hin zu veralteten Frauenrollen der Vorkriegszeit. Dennoch wurde der New Look die populäre modische Silhouette der späten 1940er bis in die 1950er hinein.

Fashion Eras I love: 1930er

Mit dem Börsencrash 1928 endeten die wilden 1920er Jahre mit einem dumpfen Schlag, die Folge war eine weltweite Wirtschaftskrise und das junge, enthusiastische Flapper der 1920er Jahre musste die die glitzernde Abendwelt gegen Gediegenheit und Praktikabilität eintauschen.

Die elegante Dame

Mode ändert sich nie über Nacht, sondern langsam. Allerdings deuteten sich bereits ende der 1920er Jahre eine Abkehr von der leichten Mode der 1920er an. Langsam wurden die Farben wieder dunkler. Braun, Grau und Erdtöne wurden im Winter populär, im Sommer blieb es bei hellen, leichten Stoffen, die meistens Pastellfarben oder mit kleinen Mustern bedruckt waren. Die Röcke wurden wieder länger und reichten an die Waden, die Schnitte wurden schmal und sparsam an Stoffen und Taschen an die Röcke.

Die Jacken wurden kurzer und kantiger aber meist mit dramatischen Umschlägen. Beliebt waren abnehmbare Pelzkrägen und Umschläge. Vervollständigt wurde diese Kombination mit einem kleinen Hut, der eng anliegend war, anstelle aber der 1920er Hüte selten zu ausladenden Formen tendierte.

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Die Silhouette der Mode wurde insgesamt eleganter und gediegener, dadurch das sie stärker auf Nähte wertlegte und weniger auf Dekor durch Stickerei oder Applikationen oder Accessoires wie Gürtel, Schuhspangen oder starke Farbkontraste.

Cally Blackman fasst es in 100 Years of Fashion treffend zusammen: “By the early 1930s, the fashionable silhouette was evolving into a slender, elongated torso with widening shoulders and a neat head with softly waved short hair” (13). 

Der Schrägschnitt

Neben den strengen Schnitten wurde vor allem in den 1930er Jahren ien Schnitt sehr beliebt: Der Schrägschnitt oder Biascut. Als wichtigste Vertreterin gilt Madeleine Vionnet. Die Designerin begann in den 1920er Jahren, den Schrägschnitt zu verwenden, und in den dreißiger Jahren wurde er zu einer beliebten Methode, um Kleider zu entwerfen, die die weiblichen Kurven umschmeichelten. Schrägschnitt bedeutet, dass der Stoff in einem Winkel von 45 Grad gegen das Gewebe geschnitten wird, wodurch ein fließendes, körperbetontes Kleidungsstück entsteht. Vor allem am Abend schufen Satinkleider mit tiefem Rücken eine schlanke und feminine Silhouette, die sich nach unten hin verbreiterte und Kurven umschloss, die zuvor nicht umschlossen waren. Auch andere Designer wendeten diese Methode an.

Eco Fashion Talk

Während die Abendmode von der körpernahen Silhouette dominiert wurde, kehrte die Tagesmode zu Romantik und Weiblichkeit zurück. Tageskleider gab es in einer Vielzahl von Mustern: geblümt, kariert, gepunktet und mit abstrakteren Mustern. Sie hatten eine klar definierte Taille und fielen von der Mitte der Wade bis knapp über den Knöchel. Beliebt waren elegante Anzüge mit klaren Linien und skulpturalen, definierten Schultern. Die übertriebene Schulterpartie – bei Anzügen oder Kleidern – war ein Markenzeichen der Mode der 1930er Jahre und wurde durch Polsterungen, Stoffschichten oder andere Verzierungen hervorgehoben.

Die Surerealisten und Elsa Schiaparelli

Die in den 1920er Jahren populär gewordene Designerin Elsa Schiaparelli hob ihre Entwürfe in den 1930er Jahren auf ein neues Niveau und arbeitete mit surrealistischen Künstlern wie Salvador Dalí und Jean Cocteau zusammen. Sie benutzte Zeichnungen der letzteren, um ihre Kleidungsstücke zu verzieren oder ganze Designideen neu zu entwickeln. Wie etwa der Hut-Schuh. Viele ihrer Kollektionen orientierten sich zwar an der vorherrschenden Mode, enthielten aber auch einzigartige Verzierungen und Wendungen, die nur ihr eigen waren. Ihre tadellos geschneiderten Entwürfe der dreißiger Jahre vertraten die starke Schulterpartie und die eingeschnürte Taille, die für diese Zeit charakteristisch waren.

Vintage.es

Hollywood-Stars werden Modevorbilder

In dieser Zeit ließen sich die Frauen zunehmend von den Filmstars modisch inspirieren. Hollywood verbreitete die Mode unter den Massen und Stars wie Greta Garbo, Marlene Dietrich und Bette Davis wurden zu den ersten Stilikonen Hollywoods. Viele Frauen in aller Welt versuchten, ihrem Stil nachzueifern. Erleichtert wurde dies durch das Aufkommen von Make-up und der Schönheitsindustrie, die es den Frauen ermöglichten, ihre Lieblingsstars für wenig Geld zu kopieren. Blackman schreibt:

“Every woman could imitate and buy into, at relatively little cost, the look of her favourite stars, if only through copying their makeup and hairstyles: cinema democratized the empire of fashion by making glamour accessible.”

Cally Blackmann: 100 years of Faschion, S. 14

Natürlich hatte auch die Depression Einfluss auf die Mode und trug zu dieser Demokratisierung bei, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Vor den 1930er Jahren kauften die Käufer Kopien der Pariser Designs und verkauften sie in ihren Heimatländern weiter. Da die Weltwirtschaftskrise jedoch alle Bereiche der Wirtschaft und des Lebens in den USA betraf, wurden auf diese Kopien neue Zölle in Höhe von neunzig Prozent erhoben (Laver 246). Toiles (ein Musselin- oder anderes billiges Stoffmuster eines Kleidungsstücks) durften jedoch zollfrei eingeführt werden.

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Am Ende des Jahrzehnts war Europa in den Zweiten Weltkrieg eingetreten, und die USA hatten die Große Depression noch nicht hinter sich gelassen. Als die dreißiger Jahre zu Ende gingen, hatte sich bereits der beliebte Stil mit breiten, gepolsterten Schultern, schmalen Taillen und kürzeren A-Linien-Röcken herausgebildet, der die frühen vierziger Jahre dominieren sollte.

In den 1930er Jahren wurde die Mode stark vom Film und insbesondere von Hollywood beeinflusst. Männer-, Frauen- und Kindermode orientierten sich an der Filmmode, wobei Stars wie Clark Gable, Jean Harlow und Shirley Temple zu den vielen gehörten, die die Mode direkt beeinflussten. Auch die Rückkehr zum Konservatismus nach den Roaring Twenties prägte die Mode in dieser Zeit.

Schreibtischgedanken

Eigentlich sollte heute ein neuer Beitrag zu einem Thema entscheiden. Allerdings wollte mir gerade wirklich nichts einfallen. Nada, Niente, Nothing.

In der letzten Zeit war ich auch unzufrieden und wusste nicht, woran das liegt. Also habe ich mir eine Woche Zeit genommen und darüber nachgedacht: Mein Blog besteht momentan nur aus Artikeln. Und eigentlich war ich ursprünglich damit auch völlig zufrieden. Allerdings fühle ich mich gerade sehr darin eingeschränkt. Und noch einen Social Media Kanal zu bespielen, wollte ich nicht.

Ich liebe es über Mode und Modegeschichte zu schreiben, es ist das was mir Spaß macht und womit ich mich beschäftigte. Aber ich wusste auch nicht wie ich andere Interessen verbinden kann. Also habe ich mein Notizbuch geschnappt und begonnen, das zu machen, was ich am liebsten mache: alles Aufschreiben, Ideen kondensieren und daraus ein Konzept zu entwickeln, dass ich auch beibehalten kann. Und hier ist der Plan:

Ich werde Montags regelmäßig eine Serie laufen lassen, wo ich mich einem Thema genauer widme.

ja, auch wenn es abgedrochen klingt: Ich lese gerne. Wahnsinnig gerne. Ich liebe Bücher, ich kaufe Bücher, stelle sie überall hin und habe immer eines dabei, wenn ich unterwegs bin. Dienstags wird es daher wöchentlich einen Buchtipp geben. Bücher über Mode, Modegeschichte, Kunst, Ausstellungen, Biografien, Romane und Coffee Table Books.

Das ist ein teil, mit dem ich persönlich gehadert habe. Will ich persönliches preisgeben? Nein, eigentlich nicht, und muss ich auch nicht. Aber ich möchte gerne meine Hobbys teilen: Museumsbesuche, Fotografie, Aquarellmalen und auch das Schreiben.

Modegeschichte ist groß und weit. Und es gibt mehr als meine Auswahl. Daher gibt es einmal Monatlich einen kurzen Überblick über die Mode der Geschichte, soweit sie erforscht ist und ich etwas dazu sagen kann.

Auch wenn es erstmal nicht sofort ins Auge fällt. Mode und Filme haben viel miteinander zu tun. Kleidung erzählt die Geschichte des Films mit. Aus diesem Grund möchte ich Freitags ein paar kurze Anregungen zu Filmen geben und warum sie mir gefallen haben.

Mode bewundere ich nicht nur, sondern versuche auch immer mal selbst welche zu machen. Strick- und Nähprojekte werden deswegen auch vorgestellt und ich hoffe es gefällt.

Ich habe gemerkt dass ich mich mit einem Artikel pro Woche übernehme. Zeit und Recherche sind wichtig, weswegen ich einen langen Modegeschichtsartikel auf einmal im Monat reduzieren will.

Fashion Eras I love: 1920s

Warum begeistere ich mich für Mode? Ja, gute Frage. Ich glaube es begann damit, dass ich immer gerne historische oder historisch inspirierte Filme gesehen habe. Als Kind Märchen, als Teenager Period Dramas (Hi Mr. Thornton!) und dann ging es weiter mit Bio-Pics, Ereignisfilmen und Literaturadaptionen. Und was mir immer gefiel waren, die Kleider der Figuren (Ich will immer noch Lady Ediths Gardrobe aus Downton Abbey.) Und angefangen hat es dann wirklich, als ich mich mit Mode als Gesellschaftlichen Konzept befasst habe. Wie die meisten erst einmal mit Rockabilly und irgendwann dann 1900er – 1910er bis ich festgestellt hab: eigentlich gefallen mir andere Schnitte und Silhouetten viel mehr.

Flapper Fashion

Eigentlich ist es ein Irrtum zu glauben um 1920er schnitten sich alle Fraen die Haare ab und wurden zu Flappern oder Moderne Frauen. Auch das Flapper Girl war eigentlich ein Konzept: eine schicke, junge Frau die als Sekretärin oder Verkäuferin arbeitete und Abends nach Nachtleben genoss. Aber eins stimmt: die Mode wurde nach Ende des I. Weltkrieges immer gradliniger. Die Röcke wurden gerade und begannen nach Oben zu wandern, um 1926 Knielänge zu erreichen. Auch aus dem Grund, dass nicht mehr mehrfach am Tag Kleidung gewechselt wurde – wer berufstätig ist, kann nicht vier oder fünf mal am Tag Kleider wechseln.

( Branger/Roger Viollet via Getty Images)

Abendmode

Die Abend Garderobe wurde bestickt, bedruckt, appliziert, Schmuck wurde zunehmend Modeschmuck, so dass Mode der höheren Gesellschaft immer leichter Nachzuahmen wurde. Aber eines wurde sie Nicht: Mit Fransen behängt. Das ist eine Erfindung der 1950er Jahre und später vor allem für Karnevalskostüme beliebt (wem es Spaß macht, tragt es!)

Sportmode

Sport wurde auch vorher schon betrieben – Fahrradfahren brachte zwischen 1900 und 1910 das Radkostüm und den Hosenrock, aber in den 1920er Jahren gab es ein Konzept für weibliche Sportmode mit Tennisdress und Schwimmgarderobe. Wandergarrobe wurde zunehmend auch an das weibliche Publikum angepasst. Vor allem Dank Vorbildern wie Anne Kellerman.

Avantgarde, Schrägschnitt und Coco Chanel

Mode in den 1920er Jahren wurde acuh imme rmehr von Künstlern beeinflusst. Madeleine Vionnet, Elsa Schiapparelli und Coco Chanel brachten eine neue IDee von Mode hervor. Wärhedn Madeleine Vionnet vor allem für den Schrägschnitt begannt ist, dass Schnitte Diagonal zum Webverlauf geschnitten wurden und damitder Stoff fließen konnte, brachte Coco Chanel eine reduzierte, androgyne Mode in die Gesellschaft. Im Fokus stand Bequemlichkeit und Bewegungsfreiheit. Und Elsa Schiapparelli? Diese Begann sehr für mit Künstlern zusammen zu arbeiten udn einen SUrrealen Stil zu entwickeln, der bis heute für das Haus Schiapparelli steht. Mode wurde immer mehr zu einem Experimentierfeld.

Bewegungsfreiheit

Was die 1920er Jahren durchzieht ist vor allem eines – Bewegungsfreiheit. KLeidung, egal ob für Männer oder Frauen erlaubtene ine wesentlich größere Bewegungsfreiheit als vorher. Kleidung wurde bequemer, weil sie den ganzen Tag getragen wurde.

Flappers im Film

In einem Artikel der Motion Picture Weekly aus dem Jahr 1922 über Marie Prevosts Ein gefährlicher kleiner Dämon, der die Kinobetreiber dazu bringen sollte, den Film zu verleihen, hieß es, dass die große Attraktion der Film sei: „Der Reiz der Flapper-Geschichte; das, was jeder sehen will, ob er es gut findet oder nicht, einfach weil er den Flapper selbst liebt.“

In der Tat war die Flapper-Kultur in den 1920er Jahren ein großes Geschäft für Hollywood. Zu den frühen Schauspielerinnen mit Flapper-Allüren gehörten Clarine Seymour, Olive Thomas und Dorothy Gish. Nach 1920 gehörten Schauspielerinnen wie Gladys Waton, Marie Prevost und Viola Dana zu den ersten, die als „Flapper-Typen“ bezeichnet wurden.

Es folgten weitere Flapper-Stars wie der Megastar Clara Bow, Joan Crawford und Louise Brooks. Die meisten „Flapper-Filme“ waren leichte Komödien, in denen brave Mädchen zumindest versuchten, sich schlecht zu benehmen, oder freche, aber nette Mädchen, die sich amüsierten, bevor sie sich schließlich auf eine Romanze einließen. Auch „College-Filme“ waren Teil des Flapper-Genres. Diese Filme waren es vielleicht, die den Flapper in der Kultur der 1920er Jahre „etablierten“ und den Bubikopf und die kürzeren Röcke zum alltäglichen Stil machten.

Und das letzte Wort gebührt selbstverständlich dem Chronisten der 1920er:

“It’s rather futile to analyze flappers. They are just girls–all sorts of girls. Their one common trait being that they are young things with a splendid talent for life.”

F. Scott Fitzgerald

Die Geschichte des It-Girl

Jeder kennt Sie: das It-Girl. Sie setzt nicht nur Trends. Sie ist der Trend. Sie ist Muse, Model, Geschäftsfrau und millionenschwere Erbin. Sie ist sorglos und gleichzeitig hat sie jede Menge Probleme. Andere würden auch sagen, dass es einfach nur ein junge, hübsche Frau ist, die bekannt ist, weil sie bekannt ist.

Was ist ein It-Girl?

Das Oxford English Dictionary unterscheidet zwischen dem amerikanischen Sprachgebrauch für „eine glamouröse, lebhafte oder sexuell attraktive Schauspielerin, ein Model usw.“ und dem hauptsächlich britischen Sprachgebrauch für „eine junge, reiche Frau, die aufgrund ihres sozialen Lebensstils Berühmtheit erlangt hat“.

Entwicklung des gewissen Etwas

Die Bezeichnung It-Girl entstand in der britischen Oberschicht um die Wende zum 20. Jahrhundert. Meistens beschrieb dieses die Töchter adliger oder großbürgerlicher Familien, deren Lebensstil Vorbild für Imitation bot. Seine bis heute bekannte Definition erlangte er 1927 durch die Popularität des Films „It – das gewisse Etwas“ der Paramount Studios mit Clara Bow in der Hauptrolle.

Der Film spielt mit der Vorstellung, dass „it“ eine Eigenschaft ist, die sich Definitionen und Kategorien entzieht; folglich ist das von Bow dargestellte Mädchen eine Mischung aus einer Anfängerin und einer Femme fatale, mit einigen Qualitäten. Im Gegensatz dazu ist Bow’s Rivalin im Drehbuch ebenso jung und hübsch sowie reich und wohlerzogen, wird aber als nicht „es“ besitzend dargestellt. Clara Bow sagte später, sie sei sich nicht sicher, was „es“ bedeute, obwohl sie Lana Turner und später Marilyn Monroe als „It-Girls“ bezeichnete.

Die modische Komponente des „It-Girls“ stammt von der Modeschöpferin Lucy, Lady Duff-Gordon, beruflich bekannt als „Lucile“. Lady Duff-Gordon leitete exklusive Salons in London, Paris und New York, war die erste Designerin, die ihre Kollektionen auf einer Bühne mit Licht und Musik präsentierte und damit die moderne Laufstegshow inspirierte, und war berühmt dafür, dass sie mit ihren aufreizenden Dessous und von Dessous inspirierten Kleidern die Sexualität zu einem Aspekt der Mode machte. Außerdem spezialisierte sie sich auf die Einkleidung von Bühnen- und Filmschauspielern, von den Stars der Ziegfeld Follies am Broadway bis zu Stummfilmikonen wie Mary Pickford und Irene Castle.

Das It Girl entsteht nicht durch sich selbst, erst die Medien machen SIe zu einem. Die Bekanntheit eines „It-Girls“ ist oft nur vorübergehend; einige der aufstrebenden „It-Girls“ werden entweder zu vollwertigen Berühmtheiten, in der Regel zunächst durch Auftritte in Reality-TV-Shows oder -Serien; ohne einen solchen Beschleuniger verblasst ihre Popularität in der Regel.

Glamour und It

Ende der 1970er Jahre begann sich der Begriff von Bow (1905-1965) zu distanzieren, als die Zeitschriften ihn für Diana Ross verwendeten. Das It-Girl, immer noch ein difusser begriff beginnt sich auf Frauen in der Modebranche und im Kunst- und Partymilieu zu verteilen. Bianca Jagger, Amanda Lear, Marisa Berenson, Diana von Fürstenberg, als einige Vertreterinnen. Sie stehen für einen neuen Frauentyp, sie bringen den Glamour alter Namen und großer Künstler mit. So war Amanda Lear die letzte Muse Salvatore Dalis und Berenson ist die Enkelin der surealistischen Designerin Elsa Schiapparelli, aber auch die Party Szene der großen Disco-Ära und dem New Yorker Club Studio 54. Diese Frauen machen aber auch eigenständige Karrieren als Designerinnen, Musikerinnen, Künstlerinnen und TV-Persönlichkeiten.

Partygirl und Millionenschwer

Seit den 1980er Jahren bezeieht sich der Begriff „It-Girl“ auf eine wohlhabende junge Frau, die in der Boulevardpresse auf vielen Partys abgebildet ist, oft in Begleitung anderer Prominenter, und über die in den Medien berichtet wird, sie ist teil der sozialen Oberschicht, ohne nennenswerte Errungenschaften vorzuweisen. Der Schriftsteller William Donaldson stellte fest, das der Begriff in den 1990er Jahren verwendet wurde, um „eine junge Frau mit auffälligem ‚Sex-Appeal‘ zu beschreiben, die sich mit Schuhkauf und Partys beschäftigt“.

Das It-Girl als solches bekam auch Konkurrenz durch Supermodels als tonangebende Trend-Gestalt und im Zeitalter des Internets änderte es sich ebenfalls Rasant – It-Girls werden durch YouTube im heimischen Wohnzimmer erstellt und schaffen den Sprung in die Moderne. So etwa Tavi Gevenson, die eine der ersten Teenager Modebloggerinnen wurde und durch The Style Rookie zu Modenschauen eingeladen wurde.

Die unbekannte Berühmtheit

Im Jahr 2023 definierte Matthew Schneier für The Cut : „Berühmt, weil es out ist, berühmt, weil es jung ist, berühmt, weil es Spaß macht, berühmt, weil es berühmt ist.“ Schneier behauptete, dass man eine gewisse Unbekanntheit erreichen muss, um als It-Girl zu gelten.

Was sagt das It-Girl also über uns aus? Wir definieren in jeder Dekade neu und das It-Girl verändert sich. Ob wir sie nun Salonlöwin, Partygirl, Promi, Muse oder Internet-Sternchen nennen.

Quellen

Clara Bow: The original ‘It Girl’

‘It’ Girl Inflation

You’re an “It” girl! You’re an “It” girl! Everyone’s an “It” girl!

Edie Sedgwick, eternal It Girl: 50 years after „Poor Little Rich Girl,“ she remains an icon

Tumblr Girls, It Girls, and Girlbosses: The Evolution of the Influencer

Evans, Caroline (2013). The Mechanical Smile: modernism and the first fashion shows in France and America, 1900–1929. New Haven: Yale University Press. 

Duff-Gordon, Lady (Lucile). (1917). „The Last Word in Fashions“. Harper’s Bazaar63, October 1917

Jane Birkin – Mehr als nur die Tasche

Jane Birkin, die englische Sängerin, Schauspielerin und Inbegriff der Französischen Kunstgruppen der 1960er und 1970er Jahre ist am 16. Juli im alter von 76 Jahren gestorben. Sie hinterlässt zwei Töchter.

Den meisten wird Jane Birkin als Namensgeberin der Birkin Bag von Hermès bekannt sein, aber ihre Karriere umfasste deutlich mehr. Sie betrat den Blick der Öffentlichkeit 1966 in Michelangelo Antonionis Blow-Up und hauchte 1969 verfürerisch „Je t’aime…. moi non plus“ im Duett mit Serge Gainsbourg. Dieses Lied war eigentlich für Brigitte Bardot gedacht und wurde zu einem kleinen Skandal. Birkin und Gainsbourg arbeiteten bis zu seinem Tod 1991 zusammen. Gerade ihre folgenden Jahre als Musikerin widmete sie politischen Liedern und wurde 2001 als OBE für ihre Leistungen als Schauspielerin und der anglo-französischen Verständigung gesehen.

Insgesamt veröffentliche Birkin 10 Alben und spielte in 65 Filmen mit, inklusive Der Swimmingpool mit Romy Schneider 1969 und Tod auf dem Nil 1978. 1973 brachte sie ihre erstes Album „Di Doo Dah“ heraus und in Erinnerung an Serge Birkin erschient Birkin/Gainsbourg: Le Symphonique. Sie tourte damit in Calais, London und New York Birkin, die seit den 1960er Jahren in Frankreich lebte, erhielt 2004 und 2015 den französischen Ordre National du Mérite.

Die Stilikone

Jane Birkin ist eine absolute Stilikone. Ihre androgyne Figur wurde ein Sinnbild von Chelsea bis Cannes. Mit ihren Minikleidern, Männerhemden und Schlaghosen wurde sie eine Verkörperung der 1960er und 70er. Sie Schminkte sich puppenhafte Augen mit Wimpern und Kajal, betonte ihren Schmollmund und trug ein Pony. Sie selbst sah ihren Look als Vierzigjährige als deutlich interessanter an. Und die Tasche, deren Namensgeberin sie war, wurde 1984 herausgebracht.

Die legendäre Tasche

2010 erzählte sie The New York Times Style Magazin, dass sie in einem Flugzeug saß und der Stauraum ihres Platzes sich öffnete und aller Inhalt herausfiel. Sie beklagte sich bei ihremSitznachbarn, dass sie wünschte es gäbe genau die Tasche von Hermès, die groß genug wäre ihre ganzen Sachen zu verstauen. Und Ihr Sitznachbar war der Chef Designer Jean-Louis Dumas. Die Tasche wurde nach Birkins Vorstellungen entworfen und bis Heute at sich an ihrem Grunddesign nichts geändert. 2015 allerdings wurde ihr Name entfernt, nachdem die Organisation PETA Hermès ‚ Bezugsquellen und Tierhaltungen veröffentlicht hatte.

The Lady Di Look Book: What Diana Was Trying to Tell Us Through Her Clothes – Eloise Moran

Hin und wieder kaufe ich Bücher, weil ich durch Zufall auf sie aufmerksam werde. Einer meiner Lieblingspodcasts „Dressed. The History of Fashion“ – hatte vor einigen Monaten die Autorin des Buches „The Lady Di Look Book“ zu Gast. Ich kann mich noch an die Berichterstattung zum Tod von Lady Diana erinnern, auch wenn ich um die Bedeutung dieser Frau keinerlei Ahnung hatte.

Lady Diana Spencer ist eine Ikone. Allen voran wie sie die Wahrnehmung einer Prinzessin verändert hat und Wegbereiterin der modernen Königsfamilie war, im Bezug auf charitative Tätigkeit. Reden wir über Diana kommen verschiedene Schlaglichter hervor: die Märchenhochzeit 1981, die junge Mutter mit ihren zwei Kindern, das Enthüllungsbuch mit Andrew Morton, die Scheidung, die als „War of the Waleses“ betitelt wurde, Dianas umfassende charitative Arbeiten, ihre modischen Statements und ihr viel zu früher Unfalltod 1997.

Eine Tour-de-Force beim Rosinenpicken

Das Buch ist Visuell ein Genuss! Die Seiten sind laut und bunt, egal ob das Layot oder die Outfit. Allerdings kann es nicht über einen schlecht geschriebenen Text hinwegdeuten. Das Buch nimmt für sich in Anspruch Dianas Biographie und Persönlichkeit durch ihre Kleiderwahl zu nachzuvollziehen. Aber schnell fiel auf, dass die Autorin vor allem aus dem Bereich des Social Media kommt und die Aufteilung und Wortwahl genau so erfolgt: Di’s Revenge Gym Look! The Sloanie Look! Di’s 90’s buisness Look! Mit jeweils 5 kurzen Auflistungen, wie man ihn nachstylen kann. Es würde auch kein Problem darstellen, diese Looks in ihre Bestandteile aufzubrechen und zu erklären wie sie funktionieren – wenn die Autorin sich nicht dauernd in Widersprüche verstricken würde.

Das Hauptargument der Autorin ist, dass Dianas Outfits seien ein Narrativ ihrer Biographie. Allerdings fehlen völlig Dianas primäre Kleidung als junge Mutter: große weiße Krägen über Tunikakleidern. Moran beschreibt „There was no way to describe some of Diana’s early on duty looks as anything except utterly heinous – think royal-themed cosplay, but from the Crusade era. Robin Hood-esque, feather-adorned hats and terrifying tartans would have you thinking Camilla paid off Diana’s stylist for some serious sartorial sabotage.” Schauen wir uns Dianas soziales Umfeld an, war das eine Standardkleidung ihrer sozialen Gruppe. Und ob diese Looks der Autorin nun persönlich gefallen oder nicht ist irrelevant, denn sie sind ein Teil von Dianas Biographie und ihrem öffentlichen Auftreten.

Das Kleidung Botschaften und Statements sind, ist allgemein bekannt, egal ob soziale Proteste oder formelle Anlässe. Das was in Dianas Leben dem am Nächsten kam, dürfte der Auktionskatalog von Christies 1987 sein. Allerdings erwähnt Eloise Moran dies mit keinem Wort.

Selektive Wahrnehmung

Das wohl größte Problem ist Morans Wahrnehmung von Diana. So etwa ihre Darstellung, dass Diana in den 1980er Jahren eine konservative Kleiderwahl bestehend aus Pastelltönen und Karomustern getroffen hätte, aber dann immer wieder auf Dianas pinken Lama Pullover zu sprechen kommt. Mit Attributen wie „kawaii Sock „-Look überträgt sie Trends in eine Zeit, die diese Bezeichnung so nicht kannte. Und leider setzt sich dieser Trend im ganzen Buch fort. So bezeichnet sie Dianas Wahl die Spencer Tiara 1983 zu tragen als wegweisend, als ob sie davor und nach nie wieder diese Tiara getragen hat. Oder dass Moran Diana zuschreibt mit ihrem elfenbeinfarbenen Kleid am Tag der rechtskräftigen Scheidung ihre Freiheit darzustellen – und das obwohl man deutlich ihren Verlobungsring sieht.

Bedeutung, wo (nicht immer) eine ist

Die Grundproblematik des Buches liegt allerdings darin, dass Eloise Moran konstant versucht jedem Outfit eine Bedeutung zu geben. Z.B Der „Black Sheep Sweater“, wo sie schreibt: “because the Spencers were the UK’s oldest sheep farming family, the black sheep sweater Diana wore ‘certainly…reflects not just her inward thoughts about her new family and foray into public life, but memories of rejection from her childhood and teenage years.’ Es kann sich aber auch einfach um einen Pullover handeln, wie er in den 1980er Jahren üblich war.

Ein weiteres Beispiel war ein weißes Outfit von 1985 mit einer Fliege: Looking back, this suffragette white skirt set…and black bow tie strikes a more symbolic meaning—she’s the outcast, claustrophobically sandwiches between the Prince and the ‘men in grey.’” – Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein typisches 1980er Jahre Outfit, wenn man sich die geladenen Gäste anschaut, sticht Diana nicht heraus, was Material, Schnitt oder Kombinationen betrifft.

Do your Research!

Das wohl bekannteste Bild von Diana in den 1990er Jahren dürfte wohl „Revenge Dress“ sein, dass sie 1994 trug, als Charles zugab eine Affäre zu haben: „When Diana bravely stepped out of the car, wearing her little black dress, she became the shining hero the country was pining for“ und „the mini-train of her dress fluttered symbolically, standing in contrast to the twenty-five foot train of her wedding dress“. Als Hintergrundinformation ist es Wichtig zu wissen, dass das Kleid von Christina Stambolian nicht die erste Wahl der Prinzessin für diesen Abend war. Und sicherlich hatte Diana nicht ihr Hochzeitskleid an diesem Abend im Kopf. Biographen und Zeitzeugen haben bestätigt, dass sie an diesem Abend Valentino tragen wollte, allerdings sich jemand verplappert hatte. Nichts destotrotz war dieses Kleid ein Statement.

Die Sache mit dem Schwarz

Das Gerücht, dass Mitglieder der Königlichen Familie kein Schwarz tragen dürfen. Das stimmt so nicht. Es stimmt, dass die mitgleider des Britischen Königshauses zu offiziellen Anlässen keine komplett schwarze Kleidung tragen, dass ist dem Remembrance Day vorbehalten und beim Tod eines Familienmitgliedes. Trotzdem ist es nicht so, dass man nie Schwarz in der Kleidung gesehen hat. Wie die Autorin es in ihrem eigenen Buch immer und immer wieder zeigt, hat Diana in seit den 1980er Jahren immer wieder schwarz getragen: Zu Filmpremieren, Theateraufführungen oder royalen Besuchen.

Recherche, Datierung, Zeit!

Ein nächstes Problem ist Morans durcheinanderwerfen von Ereignissen, Zeiten und Orten. So nennt Sie Diana „Duchess“ im ersten Viertel des Buches, ein Titel, den sie getragen hat sondern ein Spitzname. Das gleiche Gilt für die Behauptung, erst durch das Panorama Interview hätte die Öffentlichkeit Dianas Seite der Geschichte gehört. Andrew Morton, hatte bereits zuvor mit ihr gemeinsam „Diana. Her own words“ veröffentlicht. Ebenso gibt die Autorin Datierung an, die schlichtweg falsch sind: Dianas Morgenübelkeit in Australien, obwohl sie bei dem Australienbesuch nicht Schwanger war. Ein Kleid, dass angeblich ihre Schwangerschaft verbergen sollte, obwohl die Schwangerschaft bereits öffentlich gemacht worden war. Abschließend möchte ich noch auf die schrillen Kommentare zu den Erzählungen hinweisen. Es gibt einen schmalen Grat zwischen respektlos und unreif, und Moran hat ihn bei weitem nicht erreicht.

Neben sinnlosen Sprüchen wie „Jeez, bitter much ?“ und „All men are bastards“ bezeichnet sie den Vorfall, als Camilla, die 1994 in der Öffentlichkeit mit Brötchen beworfen wurde, als Gerechtigkeit. Diese infernalische Abneigung gegen die jetzige Queen Consort ist extrem beunruhigend, wenn man bedenkt, dass die Autorin fünf Jahre alt war, als Diana starb. Die Geschichte über die Ehe zwischen Charles und Diana ist gut dokumentiert und kommentiert, somit ist das wiederholen von Phrasen und einer festgefahrenen Meinung, die aus den 1990er Jahren resultiert, hat und blendet komplett aus, was Biographen nach Dianas Tod beschrieben haben.

Fazit

Ich weiß nicht, was sagen soll. Wenn man eine schöne Zusammenstellung von Bildern von Lady Diana sehen will, ein Coffetable book für Deko braucht – dann ist das Buch schön. Aber zum Lesen? Nein.

Über die Autorin:

Eloise Moran ist eine in London geborene und in Los Angeles lebende Modeschriftstellerin und Betreiberin des Instagram-Accounts @ladydirevengelooks, der derzeit 105.000 Follower hat. Über den Account wurde bereits in The New Yorker, The LA Times und The Telegraph berichtet, wo Eloise dafür gelobt wurde, die Instagram-Generation mit Dianas rachsüchtigem Kleidungsstil vertraut zu machen. Moran ist Modeschriftstellerin und Marketingstrategin und war in Großbritannien Redakteurin für die Luxusmodemarke Opening Ceremony. Sie lebt in East LA mit ihrem wertvollsten Besitz: einem originalen Virgin Atlantic Sweatshirt, das Lady Diana selbst getragen hat. Eloise hatte einen Auftritt in der Channel 4-Dokumentation Diana: Queen of Style.

Modegeschichte mit KI – Teil 1

Die Idee von künstlicher Intelligenz ist nicht Neu, doch sie macht vielen Angst. Künstliche Intelligenz kann sehr viel und wird uns in vielen Fällen begleiten, auch die Debatte, ob KI-Kunst bald den Beruf des Künstlers übernimmt. Aber derzeit sorgt KI bei mir vor allem für eines: Für Erheiterung. Vor allem, wenn es um Mode und Modedarstellung geht. Also schauen wir doch mal, was KI so hinbekommen hat. Verwendet habe ich für die Herstellung AI ART Generator mit den Vorgaben Art Aquarell

1920s Flapper

Okay, hier war ich sehr überrascht. Die Dame trägt einen Hut, der an einen kleinen Rand hat und an eine Glocé erinnert. Ihre Frisur ist definitiv ein Fakebob – da nicht jede Frau sich den Modernen Kurzhaarschnitt schneiden lassen wollte, gab es diverse Anleitungen für Frisuren, die der Kurzhaarfrisur ähnelten.
Das Make-Up ist definitiv ein Abend-Makeup und auch klassisch an den 1920er Jahren orientiert. Allerdings ist das hier sehr modern. Das Ideal der 1920er war ein puppenhaftes Gesicht, mit einem kleinen Kirschmund.
Die Kette irritiert mich… ich vermute es soll eine mehrreihige Glasperlenkette darstellen. Modeschmuck mit künstlichen Perlen. Strass oder Glasschmuck kam gerade im Mode, gehörte allerdings zur Abendgarderobe. Ebenso wie das angedeutete schulterfreie Kleid. Tageskleidung ist es definitiv nicht.
Alles in allem, bin ich allerdings überrascht. Es sieht nicht schlecht aus.

1930s Film Swing Time

Die 1930er Jahre wurden wieder damenhafter und gediegener. Allerdings hatten auch diese eine wunderbare Eleganz, die vor allem durch Tanzfilme transportiert wurde. Die Röcke wurden länger und pendelten sich auf Wadenlänge ein, wenn es um Tageskleider ging, während die Abendgarderobe Bodenlang wurde. Insgesamt wurde die Mode auch wieder Körperbetonter, mit formenden Oberteilen und glatten, geraden Rockschnitten. Das Traumpaar des Jahrzehnts war Fred Astair und Ginger Rogers. Interessant finde ich, dass die Herren im Hintergrund durchaus die beliebte 1930er Silhouette der Herrenmode tragen. gut geschnittene Anzüge mit einem Doppel-Revers, Hosen mit Bügelfalte und Hüte.
Die Figuren im Vordergrund sind irgendwie…. Ich weiß ja auch nicht. Das Kleid ist definitiv zu kurz und erinnert eher an Der blaue Engel mit Marlene Dietrich. Außerdem.. was hat sie da am Hals? Ein Seil? Ich hoffe doch nicht, dass hier falsche Absichten impliziert werden. Die Kleidung des Herren, kann ich irgendwie nicht genau feststellen. Der Stoff wäre in jedem Fall zu locker für einen Anzug, und irgendwie erinnert es eher an ein Kleid, denn ein Jacket. In beiden Fällen möchte ich aber sagen: die Frisuren stimmen.

1940s Postwar Fashion

Okay, das hier war bisher mein absolutes Highlight! Die Hintergrundfiguren sind… mehr oder weniger Paramilitärisch gekleidet, aber es erinnert deutlich mehr an Militärkleidung aus dem I. Weltkrieg. Und die bEidne Figuren im Vordergrund… ich glaube der Herr trägt zumindest im Oberen BEreich eine zivile Uniform, aber der Knopf ist auf der Falschen seite. Und der Rock… das ist jetzt wirklich erheiternd. Dieser Schnitt würde eher in die 1930er Jahre einer Damengarderobe passen. Die Schuhe kann ich gar nicht verstehen. Sollen das Stiefeletten sein oder Schuhe mit Socken? Die Dame Rechts im Bild passt schon eher. Man trug im Jacken auf Oberschenkellänge, allerdings.. wo ist die restliche Kleidung? Rocke waren damals Knielang. Die Frisur allerdings stimmt wieder, aber es müsste ordentlicherweise ein Hut dazu getragen werden. Eine Handtasche und Handschuhe gehören ebenso dazu, da sie offensichtlich besser situiert ist, um in der Nachkriegszeit so gekleidet zu sein.

OKay. Das waren die ersten 3 Bilder von KI Kunst. Ich bin aber noch nicht fertig. Welches Bild war bisher am besten?

5 Books for Fashion History Beginners

Ich liebe Modegeschichte, seit ich denken kann. Vieles davon kommt von den Märchenfilmen die ich als Kind geschaut habe und die Kostüme der Schauspieler gesehen habe. Und die Illustrationen in Märchenbüchern. Und irgendwann kamen dann neben Literatur auch Bücher über Modegeschichte zu und mein Bücherregal kann nicht voll genug davon sein.

Hier ist eine Liste, was für einen Einstieg hervorragend funktioniert.

Fashion. The definitive Visual Guide von DK (Autor), Caryn Franklin (Vorwort)

Einmal eine komplette Übersicht über die wichtigsten Abschnitte der Modegeschichte? Vom antiken Ägypten über Marie Antoinette zu Alexander McQueen und Chanel? Dann ist Fashion. The definitive Visual Guide ein guter Anfang, mit einer großen Bilder- und Fotoauswahl werden die wichtigsten Strömungen erklärt und zusammengefasst.

Achtung aber, der Schwerpunkt liegt auf westlicher Kleidung!

Geschichte der Mode vom 18. bis zum 20. Jahrhundert von Kyoto Costume Institute (KCI) (Herausgeber)

Dieses Buch der Modegeschichte wartet mit vielen schönen Bildern auf.  Mit einer Einführung in die wichtigsten Epochen. Eine absolute Empfehlung für jemanden, der sich in den Bereich Mode einlesen und einen Überblick gewinnen möchte. Allerdings wird hier Kenntnis von Stoffen und Schnitten vorausgesetzt. Jeder Epoche wird Rechnung getragen und ermöglichen es, die Fülle von Mode zu fassen.

Reading Fashion In Art von Ingrid E. Mida

Dieses Buch ist eine Mischung von Mordgeschichte und Kunstgeschichte. Aber Kleidung und Mode sind unerlässlich wenn wir uns mit ihr oder Kunst befassen. Wir lernen dabei eine ganze Menge über die Darstellung von Mode, die soziale Bedeutung und Mode als Kommunikationsmittel.  Reading Fashion In Art  ist eine Schritt für Schritt Anleitung um Kleidung in Kunst zu analysieren, mit Übungen zu Gemälden, Fotografien, Zeichnungen und Installationen.

Die ‘…in detail’ Reihe vom Victoria and Albert Museum

Wenn ich V&A lese, weiß ich, es kann nur gut sein. Das V&A Museum hat die „in Detail“ Reihe zur Mode des 18, 19. und 20 Jahrhunderts rausgebracht. Die Bände nehmen sich den leicht zu übersehenden Aspekten von Mode an wie Konstruktion, Abschlüssen, Knöpfen und Verschlüssen. Eine Reihe, die man immer wieder zur Hand nehmen kann. Ein Großteil der Bilder sind hochauflösend Online zu bestaunen.

Jedes Buch zur Modegeschichte vom V&A

Also falls man es noch nicht bemerkt hat, ich bin Fan des V&A. Sie stellen mit die besten Cofee Table Books für ihre Ausstellungen her. Und einige habe ich in meinem Besitz. Etwa Dior: Designer of DreamsAlice – Curiouser and Curiouser , Dior – A new Look, a New Enterprise, und Charles James Designer in Detail. Ein kleiner Tipp: als Paperback sind sie billiger und leichter zu tragen.

Meine Empfehlungen sind in diesem Falle etwas breiter und allgemeiner gehalten ohne in eine spezielle historische Richtung zu gehen oder einen bestimmten Designer zu nennen. Es gibt so viele unglaublich gute Bücher über Modegeschichte, nicht zu vergessen Biografien der wichtigsten Designer. Es gibt für jeden Aspekt der Modegeschichte, der einem am Herzen liegt.

Gibt es ein bestimmtes Buch, was ihr empfehlen würdet um sich in das Thema Modegeschichte einzulesen?